Museumsbahn Schönheide e. V.

Auf einen Blick

Unser gemeinnütziger Verein betreibt eine historische Eisenbahn im regelmäßigen öffentlichen Fahrbetrieb in gemeinnütziger Tätigkeit.

Seit seiner Gründung 1991 übernimmt der Verein Museumsbahn Schönheide e.V. alle Aufgaben wie Bau, Betrieb und Erhaltung der wieder neu entstanden sächsischen Schmalspurbahn zwischen Schönheide und Stützengrün. Dazu wurde, mehr als 15 Jahre nach dem kompletten Abriss der ursprünglichen Bahn, mit viel ehrenamtlichen Engagement bisher rund 4,5 km Strecke der ältesten und einst längsten Schmalspurbahn Sachsens wieder aufgebaut.

Für den ganzjährigen Zugbetrieb an etwa 30 öffentlichen Betriebstagen im Jahr stehen 2 betriebsfähige Dampflokomotiven (sächsische „IV K") mit passendem historischen Wagenpark und eine Diesellok zur Verfügung. Bestellte Fahrten und Veranstaltungen sind auf Anfrage zu allen Zeiten im Jahr möglich. Bei schönem Wetter kann man die Ausfahrt durch die herrliche Mittelgebirgslandschaft an der Grenze von Westerzgebirge und Vogtland in einem Aussichtswagen mit Theke erleben.

Der Gedanke des „lebendigen Denkmals"
Die Geschichte der ehemaligen Schmalspurbahn Wilkau-Haßlau – Carlsfeld ist geprägt von typischen Gegebenheiten sächsischer Schmalspurbahnen und von vielen, nur ihr eigenen, markanten Besonderheiten. Mit ihrer Entstehung am Ende des 19. Jahrhunderts hat sie einen wesentlichen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung ihrer Region geleistet. Der weitere technische Fortschritt und die damit verbundene Wandlung vom Massen- zum Induvidualverkehr hat der Bahn ihre ursprünglichen Aufgaben entzogen. In den 70er Jahren wurde die Bahn als technisch veraltetes, inzwischen auch verschlissenes und damit unrentables Transportmittel aufgegeben. Bis Anfang der 80er Jahre ist sie bis auf wenige Sachzeugen aus ihrer Heimat verschwunden.

Die Schließung ihrer Schmalspurbahn ließ die Anwohner sowie die Freunde der Bahn nicht unberührt. Schon bei der Schließung versuchten Eisenbahner und Freunde einzelne Sachzeugen dieser Bahn mit mehr oder weniger großen Erfolg für die Nachwelt zu erhalten. Manche Erinnerungen sind auch durch Bilder und sogar Filmaufnahmen wach geblieben.

Der politische Wandel im Osten Deutschlands veränderte die wirtschaftlichen Gegebenheiten. Die sehr schnelle Wandlung von der industrieorientierten- zur Dienstleistungs-Gesellschaft brachte bekanntermaßen eine hohe Arbeitslosigkeit mit sich, die in der Industrie verloren gegangenen Arbeitsplätze lassen sich vor allem im ländlichen Raum nur schwer durch andere ersetzen. Das landschaftlich schöne Gebiet des Westerzgebirges im Einzugsgebiet der Trinkwassertalsperre Eibenstock, das Zwickauer Land und das Vogtland boten und bieten eine gute Entwicklungsmöglichkeit für einen zukunftsorientierten, sanften Tourismus.

In dieser Zeit der politischen Veränderungen erkannten Freunde und Eisenbahner der ehemaligen Schmalspurbahn die Möglichkeit, die vertrauten Geräusche der Dampflokomotiven mit ihrem Pfeifen und Läuten, dem Klappern der Räder wieder zum Leben zu erwecken und damit nicht nur der Schmalspurbahn ein Denkmal zu setzen, sondern gleichzeitig einen Beitrag zur touristischen Entwicklung der Region um Schönheide leisten zu können. So ergibt sich für die Schmalspurbahn, aus dem Zusammenspiel von Bewahrung und Erinnerung mit einer heute touristisch wieder erlebbaren Eisenbahngeschichte, eine in die Zukunft reichende, neue Aufgabe. Das ist für die seit 1991 im Verein zusammengeschlossenen Freunde der Schmalspurbahn der Grundgedanke vom „lebendigen Denkmal".

Der Verein hat den Eisenbahnbetrieb zwischen Schönheide und Stützengrün u. a. mit dem Ziel wiederbelebt, ihn unter musealen Gesichtspunkten im Zeitraum der 60er Jahre, der letzten Blütezeit der Bahn, darzustellen.

Kontakt

Museumsbahn Schönheide e. V.
Am Fuchsstein 20a
08304 Schönheide
Deutschland

Kontakt:
Tel.: 037755 / 4303
Fax: 037755 / 2561
E-Mail:
Webseite: www.museumsbahn-schoenheide.de

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