»Jede Note ist mit Dichterblut geschrieben.« – so Hans von Bülow über die Faust-Ouvertüre von Richard Wagner. Dieser hatte sich schon als Jugendlicher für Goethes Drama begeistert, 1831 entstanden »Sieben Kompositionen zu Goethes Faust«, 1840 plante er eine Faust-Sinfonie, doch nur der 1. Satz »Faust in der Einsamkeit« wurde realisiert: Sehnsucht und seelische Qualen des Dr. Faust … Kurz vor seinem Tod vollendete Wolfgang Amadeus Mozart im November 1791 das Klarinettenkonzert in A-Dur und widmete es seinem Freund und Logenbruder Anton Stadler – für Hans Küng ein Werk »von unüberbietbarer Schönheit, Intensität und Verinnerlichung, aller düsteren und resignativen Züge bar (…) ein kleines Stück Glückseligkeit«. Die Solo-Klarinettistin der Clara-Schumann-Philharmoniker, Julia Drukh, wird als Solistin zu hören sein.
Lange hatte Johannes Brahms an seiner 1. Sinfonie gearbeitet, das große Vorbild Beethoven vor Augen – und so schrieb er an den Dirigenten Hermann Levi: »Ich werde nie eine Symphonie komponieren!
Du hast keinen Begriff davon, wie es unsereinem zumute ist, wenn er immer so einen Riesen hinter sich marschieren hört.« Erste Ideen entstanden 1862, doch es sollte 14 Jahre dauern, bis sie 1876 uraufgeführt wurde. Clara Schumann äußerste sich begeistert: »Die Symphonie war wunderbar großartig, ganz überwältigend!« Dirigent Ektoras Tartanis Solistin Julia Drukh (Klarinette); Clara-Schumann-Philharmoniker Plauen-Zwickau
Einführung eine halbe Stunde vor Konzertbeginn.
Kartenpreise: 7,00-42,00 €