Schauspiel von Isobel McArthur (*1986) nach Jane Austen | Deutsch von Silke Pfeiffer
diese Vermittlerinnenrolle zukommen zu lassen? Sind sie nicht sowieso bei allen sozialen Events ihrer Herrschaften dabei und werden nur gerne übersehen? Dabei kann man »keine stürmische Romanze führen ohne saubere Bettwäsche!« Deshalb sind sie es, die die Geschichte der Bennet-Schwestern erzählen dürfen.
Meryton – ein kleines verschlafenes Örtchen zwischen London und Cambridge. Mrs. Bennet möchte ihre fünf Töchter möglichst schnell unter die Haube bringen. Da trifft es sich gut, dass die schöne Jane, Mrs. Bennets älteste Tochter, von dem jungen Charles Bingley angetan ist, der das Gut in der Nachbarschaft gepachtet hat. Doch Bingleys Freund Darcy ist mit der Wahl seines Freundes nicht einverstanden. Wie kann eine Frau des ländlichen Klein-adels in eine Familie des reichen Hochadels einheiraten? Auf dem Merytoner Stadtball verursacht er einen Eklat. Er beleidigt Janes Schwester Elizabeth in aller Öffentlichkeit …
McArthur hat historische Gesellschaftskonventionen mit modernen »romantischen« Erwartungshaltungen verbunden. Entstanden ist eine turbulente Komödie mit schnellen Kostümwechseln und schmissigen Songs, in der alle 17 Rollen von nur fünf Darstellerinnen gespielt werden.
Regie: Tamó Gvenetadze, Bühne/Kostüme: Annabel von Berlichingen, Musikalische Einstudierung: Sebastian Undisz, Dramaturgie: Luise Curtius, Mit: Kristin Heil, Sophie Hess, Andrea Klem, Claudia Lüftenegger, Ute Menzel
Hinweis: Open-Air, bitte achten Sie auf Sonnenschutz und ausreichend Trinkwasser.
Premiere 12. Juni | 20.30 Uhr