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Kammerkonzert - ein Konzert des Artis Causa e.V.

Short facts

  • Waldenburg
  • 29.03. – 22.11.2026Dates overview
  • 17:00
  • Classical concert, Public…
Termin: 29.03.2026 / 17:00 Uhr

Peter Bruns, Violoncello
Annegret Kuttner, Klavier

Dmitri Schostakowitsch Sonate d-Moll op. 40
Ernest Bloch „From Jewish Life"
Felix Mendelssohn Bartholdy Sonate D-Dur op. 58

Der weltweit geschätzte Cellist Peter Bruns ist Gründungsmitglied des ARTIS CAUSA e.V., musizierte erstmals 2003 im Blauen Saal und hat seitdem zahlreiche Konzerte hier gespielt. Gemeinsam mit Annegret Kuttner am Klavier wird er die grandiose Cellosonate von Schostakowitsch vorstellen, die dieser als junger Mann 1934 komponierte. Die heiter-melancholischen Stücke „From Jewish Life" des schweizerischen Komponisten Ernest Bloch runden das Programm ab, welches von Mendelssohns stürmischer Cellosonate gekrönt wird, die er 1843 in Leipzig schrieb und die vom Solisten manch technische Raffinnesse verlangt.

Termin: 03.05.2026 / 17:00 Uhr

Yuki Manuela Janke, Violine
Titus Maack, Violoncello
Johannes Wulff-Woesten, Klavier

Felix Mendelssohn Bartholdy Klaviertrio d-Moll op. 49
Fritz Kreisler Drei Stücke für Klaviertrio
Erich Wolfgang Korngold Klaviertrio D-Dur op. 1

Die erste Konzertmeisterin der Sächsischen Staatskapelle musiziert gemeinsam mit ihrem Mann am Cello und dem Studienleiter der Semperoper am Klavier. Mendelssohns Klaviertrio ist eines der schönsten Werke dieser Gattung, welches alle Brillanz und Klangschönheit dieses Komponisten vereint. Fritz Kreisler war als Virtuose weltberühmt und arrangierte einige seiner Zugabe-Stücke für Klaviertrio. Erich Wolfgang Korngold galt neben Richard Strauss als bedeutendster deutschsprachiger Komponist jener Zeit, geriet aber etwas in Vergessenheit, als er in die USA emigrieren musste und dort erfolgreicher Filmkomponist wurde.

Termin: 14.06.2026 / 17:00 Uhr

Lukas Stepp, Violine
Moeko Ezaki, Klavier

Wolfgang Amadeus Mozart Sonate e-Moll KV 304
Maurice Ravel Sonate für Violine & Klavier
Johannes Brahms Sonate G-Dur op. 78

Es ist eine besondere Freude, dass der Staatskapell-Konzertmeister Lukas Stepp und die wunderbare Pianistin Moeko Ezaki auch in dieser Saison im Blauen Saal musizieren. Neben einer frühen Sonate von Mozart ist Maurice Ravels letztes Kammermusikwerk von 1923/27 zu hören. Die Sonate für Violine und Klavier illustriert mit Augenzwinkern die – nach Ravels Meinung – Unvereinbarkeit dieser Instrumente, berühmt ist der langsame Satz mit seinen Jazz-Klängen. Brahms' Meisterwerk von 1878 verarbeitet beglückende Naturerlebnisse und tiefe persönliche Trauer zu poetisch-innigem Gesamtklang.

Termin: 04.10.2026 / 17:00 Uhr

Federico Kasik, Violine
Theresa Beldi, Violoncello
Cristian Beldi, Klavier

Franz Schubert Klaviertrio Es-Dur op. 100
Peter Tschaikowksy Klaviertrio a-Moll op. 50

Zwei Werke des Herbstes: Schubert veröffentlichte das Trio op. 100 in seinem Todesjahr 1828. Es ist durchzogen von erhabener Melancholie, durch die immer wieder späte Sonnenstrahlen scheinen. Auch das Opus 50 von Tschaikowsky besitzt einen ernsten Hintergrund: Sein verehrter Lehrer Nikolai Rubinstein, Gründer des Moskauer Konservatoriums, was 1881 überraschend verstorben. Im Winter 1881/82 komponierte Tschaikowsky in Rom das monumentale Werk, welches er „A la mémoire d'un grande artiste" widmete und in seiner nahezu sinfonischen Dimension die Klangbreite des Klaviertrios ausschöpft.

Termin: 22.11.2026 / 17:00 Uhr

Jörg Faßmann, Violine
Lena Matejakova, Violine
Anya Dambeck, Viola
Matthias Wilde, Violoncello
Andreas Hecker, Klavier

Giuseppe Martucci Klavierquintett C-Dur op. 45
Johannes Brahms Klavierquintett f-Moll op. 34

Als Abschluss der Konzertreihe im Blauen Saal gönnen wir uns auf zwei prachtvolle Klavierquintette. Wer kennt hierzulande Giuseppe Martucci? Mediterrane Klänge von 1878 sind nördlich der Alpen selten zu hören – umso mehr freuen wir uns, dass das „Ensemble International" dies zauberhafte Werk vorstellt. Das an sinfonische Klänge erinnernde Klavierquintett von Brahms, in dem sich Schubert und Wagner die Hände zu reichen scheinen, begeisterte bereits Clara Schumann. Der Geiger Hermann Levi nannte es „ein Meisterwerk an Kammermusik, wie wir seit dem Tode Schuberts kein zweites aufzuweisen haben".

Eintritt: 20,00 €

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