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Tage der Industriekultur 2017

Erstmalig in der Region Zwickau finden vom 22. bis 23.09.2017 die Tage der Industriekultur statt.

Angelehnt an die Chemnitzer Tage der Industriekultur gibt es in diesem Jahr im Landkreis Zwickau die Spätschicht und den Zeitsprungtag.

Tage der Industriekultur - erstmalig in der Region Zwickau vom 22.-23. September

Peniger Straße 10
08396 Waldenburg
Tel. 037608 27243
info@zeitsprungland.de
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Erstmalig in der Region Zwickau finden vom 22.-23.09.2017 die Tage der Industriekultur statt. Angelehnt an die Chemnitzer Tage der Industriekultur erleben die Besucher an diesem Wochenende ganz besondere „Spätschichten" und einen Samstag voller Zeitsprünge. Bei einem Blick hinter die Kulissen der Industrieunternehmen hat man die einmalige Möglichkeit, in die laufende Produktion der offenen Unternehmen zur Spätschicht am Freitag, den 22. September zu schnuppern. Zum Zeitsprungtag am 23. September gibt es Industriekultur zum Anfassen in den Palästen der Industriekultur und den technischen Museen der Region. In besonderen Stadtführungen wird die Industriegeschichte der Region lebendig.

 

 

 


Spätschicht


Bei der Spätschicht am 22.09.2017 öffnen Chemnitzer und Zwickauer Industrieunternehmen von 14-22 Uhr ihre Türen und bieten einen direkten Einblick in ihre tägliche Arbeit und Produktion. Die Gäste schnuppern in innovative und erfolgreiche Unternehmen sowie zukunftsweisende Branchen. Aktuell sind elf Standorte, quer über den Landkreis verteilt, dabei. Die Gäste können Firmen in Limbach-Oberfrohna, Crimmitschau, Glauchau, Lichtenstein, Meerane, Hohenstein-Ernstthal, Reinsdorf und Zwickau besuchen.


Die Firma Linamar nimmt 14.00 bis 18.00 Uhr an der Spätschicht mit 3 Standorten teil (Linamar Motorkomponenten GmbH Reinsdorf, Linamar Powertrain GmbH Crimmitschau sowie Linamar Antriebstechnik GmbH Crimmitschau).

 

In Hohenstein-Ernstthal kann die Firma thyssenkrupp System Engineering GmbH besichtigt werden. Zur Spätschicht erhalten Sie von 17.00 bis 18.20 Uhr im Kompetenzzentrum für E-Mobility in Hohenstein-Ernstthal einen Einblick in die Entwicklung und Produktion von Zellen-, Modul- und Batteriemontageanlagen sowie Formationsanlagen.

 

In der Werkzeugmaschinenfabrik Glauchau GmbH finden von 15.00 bis 18.00 Uhr stündlich Werksführungen statt, und zudem gibt es eine Ausstellung zur Firmengeschichte, eine Kinderhüpfburg und ein Cateringangebot.

 

Die Firma ArcelorMittal SSC Deutschland GmbH NL Lichtenstein lässt die Besucher zu vier Führungen in die Produktion Einsicht nehmen. (14:30/16:00/17:30/18:45 Uhr).

 

In Limbach-Oberfrohna bietet die Continental Automotive GmbH von 16.00 Uhr / 18.00 Uhr/ 20.00 Uhr ausführliche Werksbesichtigungen an, und es gibt Informationen über den Aufbau und die Funktionsweise eines Dieselinjektors.

 

Ebenfalls in Limbach-Oberfrohna kann von 16.00 bis 20.00 Uhr die USK Karl Utz Sondermaschinen GmbH besichtigt werden. Darüber hinaus kann hier als Besonderheit gegen das Modulare Montagesystem SMASY Tischkicker gespielt und einer der begehrten USK-Fußbälle gewonnen werden.

 

Eine kulinarische Spätschicht erlebt man in der Friweika e. G. bei stündlichen Betriebsführungen mit Verkostung im Zeitraum von 14:00 bis 18:00 Uhr.

 

In Zwickau können Industrieinteressierte zwei Firmen besuchen. Die Siebenwurst Werkzeugbau GmbH lädt die Besucher der Spätschicht um 16:00 Uhr und 17:30 Uhr zu einem Rundgang durch das innovative und zukunftsorientierte Unternehmen ein.

 

Eine besondere Spätschicht erleben zukünftige Fachkräfte in der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) gGmbH. Im Ausbildungszentrum Zwickau erlebt man live Berufe zum Anfassen, indem man Auszubildenden 14:00/15:30/17:00/18:30 Uhr bei Ihrer Ausbildung in den Werkstätten und Fachlaboren über die Schulter schaut.


Kulturelle Spätschichten werden am Freitagabend im Bergbaumuseum Oelsnitz ab 18:00 Uhr geboten - im Schein der Grubenlampe auf das untertägige Flair. Parallel dazu gibt es im Textil- und Rennsportmuseum Hohenstein-Ernstthal zur Sonderausstellung „Technik in Textilien" von 16:00 bis 22:00 Uhr stündlich Führungen mit zusätzlichen Aktionen und Vorführungen.


Zeitsprungtag


Am 23.09.2017, dem Zeitsprungtag zu den Tagen der Industriekultur, bieten dann die Museen authentische Zeitsprünge der Industriekultur zum Anfassen. Besondere Stadtführungen setzen Industriearchitektur und industrielles Erbe der Städte und Gemeinden in den Fokus.


TextilSprünge
Im Textil- und Rennsportmuseum Hohenstein-Ernstthal rattern zur Sonderausstellung „Technik in Textilien" stündlich die historischen Textilmaschinen.

Im Esche-Museum Limbach-Oberfrohna heißt es 14:30 Uhr „Textile Industriekultur: Maschen, Technik, Moden".

Aktion gibt es in der Tuchfabrik Gebrüder Pfau Crimmitschau, wo 10, 14 und 16:00 Uhr historische Textilmaschinen rotieren und das sanierte Maschinenhaus seine Tore öffnet. Der Förderverein hat hier eine restaurierte Dampfmaschine mühsam aufgebaut, die er stolz präsentiert. Highlight zur Textilgeschichte ist die Öffnung der sonst nicht zugänglichen Bobinetspitzen-Weberei in direkter Nachbarschaft zum August Horch Museum Zwickau, in der stündlich der Probelauf einer Maschine zu sehen ist. Gleich nebenan im August Horch Museum selbst thematisieren zwei Fach-Vorträge 10:00 und 14:30 Uhr historisch, technisch und industriekulturell den Automobilbau.


Paläste der Industriekultur
Die Paläste der Industriekultur – die Schlösser des Zeitsprunglands – laden zu verschiedenen Zeitreisen in die Geschichte der Adelshäuser ein. Schloss Lichtenstein öffnet Ganganlagen, Folterkammer, Hungerturm und die fürstliche Gruft. In den Schlössern Glauchau warten auf die Besucher 14:30 und 15:30 Uhr Sonderführungen zu „Design in der DDR". Im Deutschen Landwirtschaftsmuseum Schloss Blankenhain kann man das ganze Wochenende bei Seminaren im Rahmen des Mitteldeutschen Käse- und Spezialitätenmarktes die eigene Herstellung von Käse erlernen.


Besondere Stadtführungen
Wie lebten die Fabrikanten von damals? Antwort darauf gibt eine Führung durch das Glauchauer Villenviertel und auch die Crimmitschauer Fabrikantenvillen verraten so manches Geheimnis der Unternehmer.

In Wolkenburg z. B. bewegt man sich auf den Spuren des Industriepioniers Graf von Einsiedel und erfährt in Limbach-Oberfrohna Wissenswertes zu Industriearchitektur und Wirtschaftsgeschichte. In Zwickau erfährt man bei einem Stadtspaziergang die industriekulturelle Bedeutung der Stadt.


Technik pur & Bodenschätze
Rasant wird es bei der Brückenbergbahn bei Führerstandsfahrten auf der Diesellok. Darüber hinaus wird der Rangierbahnhof Pöhlau gezeigt. Die Dampfmaschine zum Anfassen und in Aktion zeigt die Tuchfabrik Werdau.

Im Kleinformat werden historische Dampfmaschinen im Puppen- und Spielzeugmuseum Lichtenstein präsentiert. Das Stadtmuseum Lichtenstein zeigt in einem Vortrag 15:00 Uhr die Überbrückung des Rödlitzbaches.

Eine spannende Schatzsuche für Groß und Klein erleben die Gäste 14:30 Uhr im Bergbaumuseum Oelsnitz/Erz. Weiterreisen in die Zeit der Grubenlampe kann man im Heimat- und Bergbaumuseum Reinsdorf.

In den Priesterhäusern wird 15:00 Uhr das Eisenwerk Königin Marienwerk samt historischen Hydranten vorgestellt. Kleine Gäste können in den Kunstsammlungen Zwickau Max-Pechstein-Museum 15:00 Uhr mit Erde malen und Schätze finden und vielleicht im Anschluss im Haus der Entdecker Reinsdorf bestaunen und lernen, wir vor der Zeit der Taschenrechner gerechnet wurde. Für die Eltern zeigt die Brauerei Vielau, wie man mit nostalgischer Technik Bier braut.


EINE EINMALIGE GELEGENHEIT, TATSÄCHLICH AUF ZEITREISE ZU GEHEN!

 

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