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Pressemeldungen und Veranstaltungshighlights

von Mitgliedern des Tourismusregion Zwickau e. V.

Museumsnacht wird für 1.200 Besucher zum Kulturerlebnis

MUSEUMSNACHT WIRD FÜR 1.200 BESUCHER ZUM KULTURERLEBNIS

Es lag Musik in der Luft – zur diesjährigen Zwickauer Museumsnacht. Ob Jazz in den Hallen des August Horch Museums, rockige Blasmusik in den Kunstsammlungen oder aber romantische Klänge im Robert-Schumann-Haus, gemütliche Abendmusik in der Galerie und musikalische Lügengeschichten in der Ratsschulbibliothek: die Zwickauer Kultureinrichtungen boten den rund 1.200 Besuchern etwas auf die Ohren. Doch das war längst nicht alles. Bei trockenem, freundlichen Herbstwetter waren auch die Stadtführungen beliebt beim Publikum. Gleich zu Beginn gab es eine Schumann-Führung aus Sicht der jüngsten Schumann-Tochter Eugenie, die entlang der Jugendstationen Robert Schumanns durch die Stadt führte. Die Führung entlang der Brunnen und Wasserspiele der Stadt „Sprudelnde Erfindungen“ musste krankheitsbedingt leider ersetzt werden. Stattdessen gab es Sagenhaftes aus Zwickaus Stadtgeschichte zu entdecken. Auch der traditionelle Rundgang mit dem Zwickauer Nachtwächter bei Mondschein und Sternenglanz zog viele Menschen in seinen Bann.

Einen musikalischen Programmpunkt der etwas anderen Art bot Dr. Synofzik im Robert-Schumann-Haus. Mit Gitarre gab der Leiter des Hauses Moritaten des Zwickauer Ehrenbürgers Robert Blum zum Besten, der 1848 während der bürgerlichen Revolution in Wien hingerichtet wurde. Geboten wurden außerdem ein musikalisch-literarisches Programm mit Musik und Schriften des 18. Jahrhunderts.

Fast sportlich ging es im Theater zu. Nicht nur, dass die Besucher einiges an Schritten und Treppenstufen während der Führungen durchs Gewandhaus zu absolvieren hatten, das Schauspiel-Ensemble hatte zum Theatersport geladen. Improvisationstheater vom Feinsten, bei dem die Zuschauer am Ende Punkt- und Schiedsrichter wurden. Gemütlicher ging es da in den Räumen der Stadtbibliothek zu, die zum Spieleabend geladen hatte. Wer also des Laufens müde war, konnte hier mit anderen Spielbegeisterten sich durch das Brettspielangebot kämpfen.

Einen ganzen Abend passend zur aktuellen Sonderausstellung „Gebrauchszinn“ gestalteten die Priesterhäuser. Neben Miniaturen live in Zinn gegossen konnte man Hans Christian Andersens Märchen vom „Standhaften Zinnsoldaten“ als Film auf Super8 erleben. Auch ein Betthupferl aus der alten Rußküche gab es zu verkosten. In der gegenüberliegenden Galerie am Domhof wurden verschiedene historische Drucktechniken durch den Kunstverein Zwickau e.V. gezeigt und vorgestellt.

Das freundliche Wetter machte es möglich, vom Turm der KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum einen Blick auf Zwickau von oben zu werfen. In der Sonderausstellung „In den Booten. Doris Ziegler – Malerei“ führte die Künstlerin selbst die Besucher durch die Werkschau, für die sie erst kürzlich den Max-Pechstein-Ehrenpreis der Stadt Zwickau erhalten hatte. 

Kurioses, Gruseliges und so einige schlüpfrige Anekdoten gab das Stadtarchiv in der Jakobskapelle des Rathauses zum Besten. Das Interesse an den Akten vergangener Tage war so groß, dass alle Plätze restlos belegt waren und zusätzliche Sitzmöglichkeiten kurzfristig geschaffen werden mussten.

 Der Fotopoint am Eingang des August Horch Museums bot für viele Besucher die Möglichkeit, einmal selbst in einem Horch 951 A Platz zu nehmen. In der Ausstellung führten die Kuratoren zu ihren Lieblingsexponaten und gaben Einblicke in Historie und Technik der Fahrzeuge.

So war die Museumsnacht 2023 eine gelungene Veranstaltung, die Besuchern so manchen Blick auch hinter die Kulissen der Einrichtungen gewährte. Ein besonderer Dank geht auch in diesem Jahr an die Zwickauer Energieversorgung GmbH sowie an die KMS Krauß Partnerschaft mbB ohne deren finanzielle Unterstützung die Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre. Der Dank gilt auch den Freunden des Nahverkehrs Zwickau e.V. für ihr Engagement sowie für die Bereitstellung des historischen Shuttleverkehrs mit Bussen und Straßenbahn. Er ist eine gute Ergänzung zum Linienverkehr der Städtischen Verkehrsbetriebe.

Fotos: Gregor Lorenz, Fotoatelier Lorenz

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