ungeahnt sehenswert – Zwickau im Kulturhauptstadtjahr 2025
Viele ungeahnt sehenswerte Dinge werden im Kulturhauptstadtjahr in den Focus gerückt. Auch das Museum Priesterhäuser Zwickau beteiligt sich daran. So wird im Rahmen der Reihe „Schätzchen aus dem Museumsdepot“ eine „Actie des Oberhohndorfer-Schader-Steinkohlenbauvereins“ als Museumsobjekt des Monats vorgestellt. Die schön gestaltete Aktie aus dem Jahr 1860 zeugt von der regen Tätigkeit der zahlreichen Bergbauvereine im Zwickauer Revier. Sie steht symbolisch für die Bergbautradition, die eng mit der Zwickauer Stadtgeschichte verknüpft ist.
Monat SEPTEMBER - Ein Harnisch, 16. Jh.
Mit ihren verwinkelten Räumen, den alten Stuben, Kammern und Rußküchen sind die mittelalterlichen Priesterhäuser schon selbst „ungeahnt sehenswert“. Im Kulturhauptstadtjahr 2025 wird das Motto auch mit den Führungen der Reihe „Schätzchen aus dem Museumsdepot“ aufgenommen. Während des spannenden Ausstellungsrundgangs gibt es deshalb nicht nur einen Einblick in das Alltagsleben in Zwickau vor 500 Jahren, sondern auch interessante Fakten über eine Rüstung aus dem 16. Jahrhundert, die aktuell Teil der Sonderausstellung „1525. BAUERN im KRIEG“ ist.
Monat OKTOBER - Ein historischer Spaten
Mit der Reihe „Schätzchen aus dem Museumsdepot“ anlässlich des Kulturhauptstadtjahres lädt das Museum Priesterhäuser zu besonderen Ausstellungsrundgängen ein. Sie geben nicht nur einen Überblick zur Baugeschichte der mittelalterlichen Museumsgebäude und zu den Lebensverhältnissen ihrer früheren Bewohner, sondern stellen auch immer ein anderes interessantes Objekt aus den umfangreichen Sammlungsbeständen vor. Im Oktober ist das „Schätzchen“ ein historischer Spaten mit eisernem Spatenschuh, der in der Sonderausstellung „1525. BAUERN im KRIEG“ zu sehen ist.
Eintritt: 7 Euro, ermäßigt 4,50 Euro
Kontakt: Telefon: 0375 834551, E-Mail: priesterhaeuser@zwickau.de