© Oliver Göhler

In 40 Tagen

Familienführung: Schrift, Tradition, Identität. Die Zwickauer Thorarolle

Auf einen Blick

Die Thora, das heilige Buch, wird im Judentum als Etz Chajim, als Baum des Lebens, verstanden.

In dieser Funktion verbindet sie Generationen, überliefert Glauben, Recht und Weisheit. Darüber hinaus stellt sie das Zentrum gemeinschaftlicher Identität dar. Doch eine Thora ist mehr als ein Text, sie ist ein heiliges Objekt, das im Gottesdienst feierlich aus dem Schrein getragen, gelesen und geehrt wird. Mit ihr sind ganz bestimmte Handlungen, Symbole und Rituale verknüpft, die wir im Rahmen der Führung erkunden. Ebenfalls gehen wir den Regeln auf den Grund, die es für die Herstellung einer Thora gibt. Denn der Text darf nur mit der Hand, auf sogenanntem Pergament und mit einer speziellen Tinte geschrieben werden. Auch für das Aussehen der Buchstaben, Wörter, Zeilen und Spalten gibt es feste Regeln und für den Fall, dass sich doch einmal ein Fehler eingeschlichen hat. Um das Material dieses Baumes des Lebens noch besser zu verstehen, darf ein Stück echtes Pergament berührt werden. Neben der äußeren Form wird auch der Inhalt der Thora vorgestellt. Von besonderer Bedeutung für die Zwickauer Thora ist die ergreifende Geschichte ihrer Rettung im Jahr 1938 sowie ihrer Wiederentdeckung 2002.

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